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20-10-2018

Rasche Hilfe rettet Leben – RECCO SAR Helikopter Detektoren sind bundesweit einsatzbereit

Österreich setzt weltweit neue Maßstäbe für die Suche nach vermissten Personen im freien Gelände! Ab sofort stehen an vier Stützpunkten der Flugpolizei die neuen „RECCO SAR Helikopter Detektoren“ für Sucheinsätze im gesamten Bundesgebiet bereit.

Dieser Detektor ist eine Weiterentwicklung des RECCO Lawinen-Rettungssystems und bietet Einsatzkräften ein neues Werkzeug, um große Flächen freien Geländes schnell und effektiv aus der Luft abzusuchen. Mit Herbstbeginn stehen an den Stützpunkten der Flugpolizei Hohenems, Innsbruck, Graz und Hörsching die neuen SAR Helikopter Detektoren für den österreichweiten Einsatz bereit.

Zeit und Kosten sparen

Jahr für Jahr werden in Österreich laut Statistik zwischen 500 und 600 Personen im freien Gelände als vermisst gemeldet. „Vermisste und in Not geratene Personen schnell zu finden ist unabdingbar“, sagt Peter Veider, Geschäftsführer der Bergrettung Tirol, „vor allem, um Verletzte vor einer langen Nacht in der Kälte zu bewahren. Trotz modernster Hilfsmittel wie Wärmebildkamera und Handyortung musste bislang unwegsames Gelände oft viele Stunden zu Fuß abgesucht werden. Das kostet Zeit und bindet Ressourcen.“

Vermisstensuche: Sommer wie Winter

An diesem Punkt setzt die schwedische Firma RECCO AB mit dem neuen SAR Helikopter Detektor an. Dieser ist eine Weiterentwicklung des RECCO Lawinensuchsystems, das seit vielen Jahren weltweit von Bergrettern und Skigebieten als elektronische Verschütteten-Suchmethode eingesetzt wird. 

Fredrik Steinwall, CEO RECCO AB, stellt fest: ”2015 haben wir zum ersten Mal unsere Vision des RECCO SAR Helikopter Detektor der Öffentlichkeit präsentiert. Nun, drei Jahre später, stimmt es uns sehr positiv, dass wir unsere Technologie soweit verfeinern und weiter entwickeln konnten, dass sie jetzt einsatzbereit ist. Die Zusammenarbeit mit der Flugpolizei Österreichs ist dabei ein Meilenstein – Österreich ist als erstes Land weltweit komplett abgedeckt.“

Die Technologie 

Die RECCO Technologie baut auf ein gerichtetes Radarsystem auf. Um vom Signal des Detektors geortet werden zu können, muss man mit einem RECCO Rettungs-Reflektor ausgerüstet sein. Dieser Rettungs-Reflektor ist ein passiver Transponder, benötigt keine Batterie, ist relativ klein und einfach anzuwenden. Die Reflektoren sind teilweise bereits in Outdoor-Bekleidungen (u.a. Patagonia sowie Peak Performance) oder auch Rucksäcken (z. B. Ortovox) und Wanderschuhe (z. B. Dachstein) integriert, können aber auch als Anhänger für den Rucksack, etc. nachgerüstet werden. Und eines ist sonnenklar: Der Reflektor kann zur Lebensversicherung werden.

Jürgen Albrecht, Chefinspektor/Hubschrauberpilot Flugpolizei Vorarlberg, unterstreicht: "Der Vorteil mit dem Helikopter ist, dass man schnell überall hinkommt, auch in unwegsames Gelände. Jedoch reicht dies oft nicht aus, um eine vermisste Person zu finden. Vegetation oder die alpine Oberflächenbeschaffenheit können ein freies Blickfeld behindern – womit eine optische Suche erschwert wird. Es kommt vor, dass Vermisste den Hubschrauber sehen, aber vom Hubschrauber aus nicht erkannt werden können. Das RECCO Suchgerät bietet somit ein "elektronisches Paar Augen", das hilft Vermisste zu erkennen. Auch kann man mit höherer Geschwindigkeit als sonst Gebiete absuchen. Hat die Person einen Reflektor, dann werden wir sie auch finden. Die flächendeckende Suche in Österreich wird durch das 24 Stunden Prinzip des BM.I gewährleistet. Das heißt, dass über die Flugleitzentrale Rund-um-die-Uhr Einsätze koordiniert und abgewickelt werden.“

Bilder zum Download

Die Bilder und Videos zum RECCO SAR Helikopter Detektor, etc. finden Sie ier zum Download:
Bilder: https://www.dropbox.com/sh/xp9y2zcuatjajje/AAATBVZC1ZH45r6NlxfVFb9Ia?dl=0???????
Videos: https://www.dropbox.com/sh/l765dcjigt7scne/AABYcLZvJfoTtHp8_YEBAFuUa?dl=0

Über RECCO

Die RECCO Technologie ermöglicht es Rettungskräften vermisste Personen im Falle eines Lawinenunglücks oder bei einem Sturz im Freien zu lokalisieren. Die Technologie baut auf ein zweiteiliges Radarsystem auf. Die Rettungskräfte verwenden RECCO Detektoren, die Suchsignale aussenden. Diese Signale werden von den RECCO Reflektoren, die von der gesuchten Person getragen werden, reflektiert. Die RECCO Detektoren werden mittlerweile weltweit in mehr als 800 Skigebieten und von Bergrettungsorganisationen in 27 verschiedenen Ländern eingesetzt. Über 200 führende Outdoor-Marken integrieren die RECCO Reflektoren in ihre Produkte wie Bekleidung, Helme oder Schuhwerk. RECCO AB wurde 1983 in Schweden gegründet. Eigentümer sind der Gründer Magnus Granhed und die börsennotierten Investmentgesellschaft Traction AB (gelistet bei OMX Nordic Exchange Stockholm). Weitere Informationen finden Sie auf www.recco.com.

*Für Suche und Rettung in Luft- und Seenotfällen sind alle der ICAO (International Civil Aviation Organization) oder der IMO (International Maritime Organization) angehörenden Staaten angehalten, entsprechende Organisationen und Strukturen zu betreiben. Wegen der Internationalität der Aufgaben und auch der Einsatzgebiete hat sich auch im deutschen Sprachgebrauch der Begriff Search and Rescue (SAR, deutsch Suche und Rettung) für Luft- und Seerettungsdienste eingebürgert. de.wikipedia.org/wiki/Search_and_Rescue 

Rückfragehinweis: 

PIA WINTER, MA  
t +43 1 890 04 29 – 35
f +43 1 890 04 29 – 10
m +43 664 886 74808
pia.winter@minc.at

Milestones in Communication
Alser Straße 32/19
1090 Wien 

MAG. SIMONE LADURNER 
t +43 1 890 04 29 - 40 
f +43 1 890 04 20 - 10 
m +43 664 889 758 15 
simone.ladurner@minc.at

Milestones in Communication
Maria-Theresien-Straße 42a/Raum13
6020 Innsbruck    
 

Fredrik Steinwall (CEO RECCO), Peter Veider (Bergrettung TiroI) und Jürgen Albrecht (Hubschrauberpilot/Flugpolizei Vorarlberg) - Copyright: Milestones

Fredrik Steinwall (CEO RECCO) und Jürgen Albrecht (Hubschrauberpilot/Flugpolizei Vorarlberg) - Copyright: Milestones