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27-06-2012 Wien

Auf neuer Online-Plattform finden Firmen Russisch sprechende Mitarbeiter

Die Österreichisch-Russische Freundschaftsgesellschaft (ORFG) hat gestern, Dienstag, die neue Online-Plattform „RSPO – Russischsprachiges Personal in Österreich“ präsentiert. Diese vermittelt unter www.rspo.at Menschen mit Russischkenntnissen an interessierte Unternehmen. Gastredner Staatssekretär Sebastian Kurz betonte bei der Präsentation die Wichtigkeit einer raschen Eingliederung von Zuwanderern in den österreichischen Arbeitsmarkt.

Im Rahmen der Veranstaltung „Integration durch erfolgreiche Eingliederung in den österreichischen Arbeitsmarkt“ der Österreichisch-Russischen Freundschaftsgesellschaft wurde gestern im Palais Kaiserhaus die Online-Plattform RSPO (www.rspo.at) vorgestellt. Dieses Projekt wurde von der ORFG in Kooperation mit der Servithink Unternehmensberatung GmbH mit dem Ziel entwickelt, Menschen mit Russischkenntnissen für Unternehmen vorzustellen. Integrations-Staatsekretär Sebastian Kurz ist die Initiative RSPO gerade beim Einstieg von Zuwanderern in den Arbeitsmarkt wichtig. „Integration erfolgt durch Leistung, die nicht nur eingefordert, sondern auch möglich gemacht werden muss. Es geht darum, Potenziale für den österreichischen Arbeitsmarkt zu erschließen und gleichzeitig Integration gelingen zu lassen“, so Kurz.

Für den Präsidenten der ORFG, Dr. Ludwig Scharinger, steht die Eingliederung in die österreichische Arbeitswelt im Vordergrund. „In einer Zeit der globalen Wirtschafts- und Kulturbeziehungen wird es immer wichtiger, dass russische StaatsbürgerInnen in österreichischen Unternehmen Fuß fassen. Das ist für beide Länder zukunftsträchtig und gewinnbringend. Österreich hat hohes industrielles und mittelständisches Know-how, das über Joint Ventures mit russischen Partnern genützt werden kann. Laut Präsident Putin, hat Russland sich zum Ziel gesetzt, nicht nur Rohrstoffe zu exportieren, sondern die Wirtschaft nachhaltig zu stabilisieren und weiterzuentwickeln. Genau deshalb unterstützt die ORFG jede Initiative zur Intensivierung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen Österreich und Russland“, sagt Scharinger in seiner Begrüßungsrede.  

Der Geschäftsführer der Servithink GmbH, Franck Runge, sieht den Vorteil der RSPO-Plattform in der Unterstützung und persönlichen Betreuung von russischsprachigen Menschen. Er hebt das Zusammenspiel der russischen Institutionen, der ORFG und den Unternehmen hervor und betont die Vorteile der Plattform wie die Bindung von hochqualifizierten Arbeitskräften an Österreich, die Belebung der Exportwirtschaft und die Förderung der Integration der Kandidaten in den österreichischen Arbeitsmarkt. 

Österreichisch-Russische Freundschaftsgesellschaft (ORFG)

Die Österreichisch-Russische Freundschaftsgesellschaft (ORFG) versteht sich als Plattform für die Vernetzung Österreichs und Russlands zur nachhaltigen und positiven Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft, Politik und Bildung. Unter den Mitgliedern des Präsidiums und des erweiterten Vorstandes befinden sich VertreterInnen der österreichischen Bundesministerien, der Parlamentsparteien, der Stadt Wien, sowie politische und wirtschaftliche Interessensvertretungen der Privatwirtschaft. Die ORFG verfügt neben der Hauptniederlassung in Wien über eine Repräsentanz in Graz und Partnergesellschaften in Moskau und Krasnodar.

Rückfragehinweis

Andreas Großschartner
Leitender Projektmanager
ORFG – Österreichisch-Russische Freundschaftsgesellschaft
Palais Kaiserhaus
Wallnerstraße 3/5/28A
1010 Wien
Telefon: +43 1 533 59 47 - 60
Fax: +43 1 533 59 47 - 4
Mobil: +43 664 88 72 73 42
Mail: grossschartnerorfgnet
www.orfg.net

Dr. Ludwig Scharinger (Präsident ORFG) © ORFG

Staatssekretär Sebastian Kurz © ORFG

Florian Stermann (Generalsekretär ORFG) © ORFG

v.l.n.r.: Staatssekretär Sebastian Kurz, Florian Stermann (Generalsekretär ORFG), Mag. Anna Zeitlinger (Präsidiumsmitglied ORFG), Dr. Ludwig Scharinger (Präsident ORFG), Franck Runge (Geschäftsführer Servithink GmbH) © ORFG

v.l.n.r.: Florian Stermann (Generalsekretär ORFG), Staatssekretär Sebastian Kurz, Larisa Sifkovits (Projektmanagement ORFG), Dr. Ludwig Scharinger (Präsident ORFG), Andreas Großschartner (Leitender Projektmanager ORFG) © ORFG