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03-04-2018 Perg

Anton Karner, ein Veteran am Bau, zieht sich aus der Geschäftsführung der HABAU Group zurück

Mit 31. März zog sich Anton Karner, der langjährige technische Leiter der HABAU Hoch- und Tiefbaugesellschaft m.b.H., aus der Geschäftsführung zurück. Hubert Wetschnig übernimmt damit die alleinige technische Verantwortung, kaufmännischer Geschäftsführer ist nach wie vor Karl Steinmayr. Karner bleibt dem Unternehmen aber bis zu seiner Pensionierung 2019 beratend erhalten.

Ein Veteran nimmt Abschied von der Bauindustrie. Anton Karner beendete mit 31. März seine Tätigkeit als technischer Geschäftsführer der HABAU Hoch- und Tiefbaugesellschaft m.b.H. und ihrer Tochterunternehmen bzw. Beteiligungen. 32 Jahre im Unternehmen, davon 19 in der Geschäftsführung, prägten den gebürtigen Niederösterreicher, den die Liebe nach Oberösterreich brachte. Seine Gattin, die er während des Studiums des Bauingenieurwesens an der TU Wien kennengelernt hat, stammt aus Grein.

Seine berufliche Karriere begann 1986 bei der damaligen Firma Ing. Erich Halatschek Baugesellschaft mbH & CO. KG. Als Bau- und Projektleiter im Brückenbau musste sich Karner als Neuling gegenüber so manchem länger dienenden Polier behaupten und durchsetzen. Adolf Auböck, sein Vorgänger als Geschäftsführer, erkannte sein Potential und holte ihn 1990 als Assistenten in die Zentrale. Neun Jahre später trat Karner die Nachfolge von Auböck als Geschäftsführer an. Der Umsatz lag damals noch unter 200 Millionen Euro.

Von der Fusionierung bis zu den Top Four

Seit seinem Eintritt erlebte Karner so manche Entwicklung mit. Das reicht von der im Jahr 1989 durchgeführten Fusionierung der beiden in Perg damals ansässigen Halatschek-Unternehmungen zur jetzigen HABAU, über strategische Zukäufe und Wachstum der HABAU Gruppe bis hin zu den „Top Four“ der österreichischen Bauindustrie. „Für mich besonders interessant waren die Übernahmen von ÖSTU-STETTIN sowie der MCE, mit denen wir uns auf neues Terrain begaben. Eine besondere Herausforderung für das Unternehmen bedeutete auch die Übernahme von 900 Alpine-Mitarbeitern im Jahr 2013. Diese wurden schnell integriert und das Unternehmen überschritt erstmals die 1-Milliarde-Umsatzgrenze. Ich durfte über die Jahre hinweg die positive Entwicklung des Unternehmens miterleben und mitgestalten. Das macht mich sehr stolz.“

Karner bearbeitete in seiner Laufbahn zahlreiche Projekte. „Einer der wichtigsten Meilensteine war für mich der Auftrag zur Errichtung des 202 Meter hohen Millennium Towers im Jahr 1998. Wir mussten 52 Stockwerke in sechs Monaten hochziehen, teilweise unter widrigsten Wetterbedingungen“, erzählt Karner.

Der HABAU-Geist, der alles umschließt

„Ich glaube, Eigenschaften wie Handschlagqualität, Überzeugungskraft, Ausdauer, Zähigkeit und ein gesundes Maß an Feingefühl waren stets meine wichtigsten Wegbegleiter. Natürlich gehört auch eine Portion Glück dazu“, erklärt Karner seine persönliche Herangehensweise.

„Für mich war auch immer wichtig, den „HABAU-Geist“ im Unternehmen aufrecht zu erhalten, der „HABAU-Geist“, der alles umschließt und von unseren Gesellschaftern vorgelebt wird. Für diese Kultur eines Familienunternehmens bin ich den beiden Eigentümerfamilien Halatschek und Heindl sehr dankbar. Vielleicht unterscheidet uns dies auch künftig im positiven Sinne vom Mitbewerb und den Großkonzernen.

Zu seinen Erfolgskriterien gehört auch der Rückhalt seiner Familie sowie die Gabe, auch einmal abschalten zu können. 

Während seiner gesamten Laufbahn war Karner aber vor allem eines wichtig, nämlich der Mensch selbst: „Ich bin der Meinung, das Wertvollste im Unternehmen ist der Mitarbeiter. Bei HABAU wird den Mitarbeitern sowie auch allen Kunden und Geschäftspartnern, stets eine entsprechende Wertschätzung entgegengebracht.“ 

Eines der traurigsten Ereignisse während seiner beruflichen Tätigkeit war der plötzliche Tod seines Geschäftsführer-Kollegen Karl Trauner im Oktober 2015. „Ich danke den Gesellschaftern für das Vertrauen, das sie mir in dieser schwierigen Zeit entgegenbrachten, als sie mir zusätzlich zum Bereich Hochbau und Fertigteilbau in der Folge auch den Bereich Tief- und Pipelinebau übertragen haben.“

Anton Karner bleibt dem Unternehmen bis zu seiner Pensionierung 2019 erhalten und wird künftig mit Rat und Tat zur Seite stehen, wo immer es gewünscht und nötig ist.

HABAU Hoch- und Tiefbaugesellschaft m.b.H.

Die HABAU Hoch- und Tiefbaugesellschaft m.b.H. mit Sitz in Perg/Oberösterreich ist ein jahrzehntelang erfolgreich gewachsenes Familienunternehmen und zählt heute mit rund 5.000 Mitarbeitern und einem jährlichen Bauvolumen von € 1,4 Milliarden zu den Top Vier der österreichischen Bauindustrie. Der Schwerpunkt der Marktbearbeitung erstreckt sich auf Österreich und Deutschland und projektbezogen weltweit. HABAU ist internationaler Komplettanbieter für Hoch- und Tiefbau, Pipelinebau, Stahl- bzw. Stahlanlagenbau, Untertagebau sowie Fertigteilbau. Weitere Informationen unter www.habau.com

Rückfragehinweis:

Mag. Toril Fosen
Milestones in Communication
toril.fosenmincat
+43 664 24 69 057

Rosemarie Kabelka
rosemarie.kabelka@habau.at
+43 664 960 7777

Anton Karner zieht sich aus der Geschäftsführung zurück Copyright alle Bilder: HABAU

Erster Baustelleneinsatz mit drei Jahren.

Einer seiner wichtigsten Meilensteine: die Errichtung des 202 Meter hohen Millennium Towers im Jahr 1998.

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