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21-09-2018 Ranshofen

AMAG zertifiziert sich für den ASI-Performance Standard

• AMAG als weltweit erstes integriertes Unternehmen mit Walzwerk, Gießerei und Recycling nach dem ASI- Performance Standard zertifiziert

• Neuer Standard fördert Nachhaltigkeit und Transparenz in der Aluminium-Industrie

 

Die AMAG wurde im September 2018 als weltweit erster, integrierter Standort mit Gießerei und Walzwerk unter einem Dach, nach dem ASI-Performance Standard, einem der höchsten Industriestandards für die verantwortungsvolle Produktion, Beschaffung und Produktverantwortung für Aluminium, zertifiziert. Damit wird die nachhaltige Produktion und Verarbeitung von Aluminium in Ranshofen offiziell bestätigt, ebenso profitieren AMAG-Kunden: Sie haben dadurch die Sicherheit, mit AMAG einen Zulieferer zu haben, der Fragen der Nachhaltigkeit ernst nimmt.

Dr. Helmut Kaufmann, Technikvorstand der AMAG Austria Metall AG, zeigt sich erfreut: „Wir möchten unsere Kunden langfristig mit innovativen und ökologisch wertvollen Produkten begeistern. Mit dieser Zertifizierung weisen wir eine nachhaltige sowie verantwortungsvolle Produktion und Verarbeitung von Aluminium in den Bereichen Umwelt, Unternehmensführung und Soziales nach und bestätigen einmal mehr, dass der AMAG-Grundsatz ‚Wertschöpfung durch Wertschätzung‘ konsequent verfolgt wird.“ 

Die AMAG ist bereits Gründungsmitglied der Aluminium Stewardship Initiative (ASI), die im Jahr 2012 ins Leben gerufen wurde, um nachhaltige Standards über die gesamte Aluminium-Wertschöpfungskette zu schaffen – von der verantwortungsbewussten Unternehmensführung über die Erfüllung von hohen Umweltstandards bis hin zu sozialen Standards. Im Zuge der Zertifizierung kommen elf Nachhaltigkeits-Aspekte zum Tragen: geschäftliche Integrität, Politik und Management, Transparenz, Materialverantwortung, Treibhausgasemissionen, Emissionen, Abwässer und Abfall, Wasser, biologische Vielfalt, Menschenrechte, Arbeitsrecht und Arbeitssicherheit.

Die Zertifizierung würdigt insbesondere die strategische Fokussierung der AMAG auf das Recycling von Aluminium, denn dieses benötigt nur 5 % der Energie, die für die Primärmetallerzeugung notwendig wäre. Aluminiumschrotte stellen am Standort Ranshofen mengenmäßig das wichtigste Vormaterial dar. Im Geschäftsjahr 2017 wurden rund 350.000 Tonnen Aluminiumschrott verarbeitet. Die hohe Schrotteinsatzquote von über 75 % und die konsequente Trennung von Aluminiumschrotten fördern eine nachhaltige, verantwortungsvolle Produktion und Verarbeitung von Aluminiumprodukten. Gründe für diesen im Branchenvergleich außergewöhnlich hohen Recycling-Anteil sind vor allem die langjährige Recycling-Kompetenz der Mitarbeiter, die laufenden Investitionen in modernste Sortier-, Aufbereitungs-, und Schmelztechnologien sowie die hohe Legierungsvielfalt am integrierten Standort in Ranshofen.

Über die AMAG-Gruppe

Die AMAG ist ein führender österreichischer Premiumanbieter von qualitativ hochwertigen Aluminiumguss- und -walzprodukten, die in verschiedensten Industrien wie der Flugzeug-, Automobil-, Sportartikel-, Beleuchtungs-, Maschinenbau-, Bau- und Verpackungsindustrie eingesetzt werden. In der kanadischen Elektrolyse Alouette, an der die AMAG mit 20 Prozent beteiligt ist, wird hochwertiges Primäraluminium mit vorbildlicher Ökobilanz produziert. Rund 1.880 Mitarbeiter erzielten im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von 1.036 Mio. EUR bei einem operativen Ergebnis (EBITDA) von 164,5 Mio. EUR.
 

Medienkontakt

Leopold Pöcksteiner
Leitung Strategie, Kommunikation und Marketing
AMAG Austria Metall AG
Lamprechtshausenerstraße 61
5282 Ranshofen, Austria 
Tel.:   +43 (0) 7722-801-2205 
Email: publicrelations@amag.at
Website: www.amag.at

Hinweis

Die in dieser Veröffentlichung enthaltenen Prognosen, Planungen und zukunftsbezogenen Einschätzungen und Aussagen wurden auf Basis aller der AMAG zum gegenwärtigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen. Sollten die den Prognosen zugrunde liegenden Annahmen nicht eintreffen, Zielsetzungen nicht erreicht werden oder Risiken eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, solche Prognosen angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse weiterzuentwickeln.
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