Detail

27-02-2020

AMAG im Jahr 2019 mit Anstieg beim operativen Ergebnis und Rekorden bei der Cashflow-Entwicklung

• Anstieg beim Absatz um +4 % auf 440.300 Tonnen

• Umsatzerlöse mit 1.066,0 Mio. EUR preisbedingt knapp unter dem Vor-jahres¬¬wert von 1.101,6 Mio. EUR

• EBITDA-Anstieg auf 143,0 Mio. EUR in einem herausfordernden Markt-umfeld (2018: 141,0 Mio. EUR)

• Ergebnis nach Ertragsteuern in Höhe von 38,6 Mio. EUR nach 44,5 Mio. EUR im Vorjahr

• Rekorde bei Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit und Free Cashflow

• Vorschlag einer stabilen Dividende von 1,20 EUR je Aktie

• Ausblick: Ergebnisprognose aufgrund des unsicheren Marktumfelds verfrüht

Die AMAG Austria Metall AG konnte im Geschäftsjahr 2019 sowohl das operative Ergebnis steigern als auch beim Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit und beim Free Cashflow neue Rekorde erzielen.
Gerald Mayer, Vorstandsvorsitzender der AMAG: „Die sehr gute Entwicklung beim operativen Ergebnis und Cashflow bestätigt unsere Aufstellung mit dem breit diversifizierten Produktportfolio, dem hohen Anteil an Spezialprodukten und dem Fokus auf Recycling von Aluminium.“

Das Geschäftsjahr 2019 war durch ein herausforderndes Marktumfeld gekennzeichnet. Die Handelskonflikte, insbesondere zwischen USA und China, aber auch die Eintrübung der Konjunktur und die schwächelnde Automobilindustrie führten zu einem niedrigeren Preisniveau und in einzelnen Märkten zu einer geringeren Nachfrage als erwartet. Der Aluminiumpreis reduzierte sich im Jahresvergleich um durchschnittlich 14 %.

Dennoch konnte die AMAG den Absatz im Vergleich zum Vorjahr um 4 % auf 440.300 Tonnen steigern. Zuwächse wurden dabei in allen Segmenten erzielt.

Durch diese Mengensteigerung konnte das niedrigere Preisniveau in den Umsatzerlösen teilweise kompensiert werden. Die Umsatzerlöse reduzierten sich daher nur leicht um 3 % auf 1.066,0 Mio. EUR.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich im Jahresvergleich von 141,0 auf 143,0 Mio. EUR. Gründe für diesen Anstieg waren insbesondere niedrigere Rohstoff- und Energiekosten sowie die höhere Absatzmenge. Hierdurch konnte insgesamt der Ergebniseffekt aus dem niedrigeren Preisniveau mehr als ausgeglichen werden.

Mit einem Betriebsergebnis (EBIT) in Höhe von 61,1 Mio. EUR wurde aus den bereits geschilderten Gründen der Wert des Vorjahres (2018: 60,6 Mio. EUR) ebenfalls leicht übertroffen. Das Ergebnis nach Ertragsteuern reduzierte sich aufgrund eines ungünstigeren Finanzergebnisses und höherer Ertragsteuern von 44,5 auf 38,6 Mio. EUR.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit kletterte auf einen Rekordwert von 139,9 Mio. EUR. Im Vergleich zum Vorjahr (2018: 94,3 Mio. EUR) entspricht dies einem Anstieg von 48 %. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit lag bei -76,4 Mio. EUR nach -82,8 Mio. EUR im Vorjahr. Der Free Cashflow erreichte mit 63,5 Mio. EUR ebenfalls einen neuen Höchstwert in der Geschichte der AMAG Austria Metall AG (2018: 11,5 Mio. EUR).

Diese positive Entwicklung trug dazu bei, dass sich auch die Bilanzkennzahlen im Vergleich zum Vorjahr verbesserten. Die Nettofinanzverschuldung ging im Vergleich zum Jahresultimo 2018 von 311,3 Mio. EUR auf 292,9 Mio. EUR zurück, der Verschuldungsgrad (Gearing-Ratio) von 50,1 % auf 47,3 %. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich von 39,8 % auf 41,2 %.

Dividendenvorschlag

Der Vorstand wird der Hauptversammlung eine im Vergleich zum Vorjahr unveränderte Dividende in Höhe von 1,20 EUR je Aktie vorschlagen. Dies entspricht einer Dividendenrendite von rund 4 %, bezogen auf den Jahresschlusskurs der AMAG-Aktie von 30,50 EUR. Die Hauptversammlung wird am 15. April 2020 in Linz stattfinden. Dividenden-Zahltag ist am 22. April 2020. 

Ausblick

Nach der aktuellen Einschätzung des Marktforschungsinstituts CRU kann bei der weltweiten Nachfrage nach Primäraluminium und Aluminiumwalzprodukten in den kommenden Jahren mit durchschnittlichen Wachstumsraten von 2 bis 3 % gerechnet werden. Im Jahr 2020 soll das Plus jeweils rund 2 % betragen.

Gerald Mayer, Vorstandsvorsitzender der AMAG: „Die Wachstumsaussichten für die nächsten Jahre sind positiv, auch wenn das aktuelle Marktumfeld herausfordernd ist. Nach Abschluss der Standorterweiterung sind wir sehr gut aufgestellt, können unsere Innovationskraft noch stärker vorantreiben und werden im Jahr 2020 ein Neuprodukte-Feuerwerk zünden.“

Eine Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2020 ist derzeit noch verfrüht. Insbesondere wird die Geschäftsentwicklung 2020 von der zukünftigen Preisentwicklung bei Aluminium und den Rohstoffen, der Währungssituation sowie der allgemeinen konjunkturellen Lage abhängig sein.

Geschäftsbericht 2019

Der Geschäftsbericht 2019 ist ab sofort auf der AMAG-Website unter „Investor Relations“ abrufbar. Dieser ist untergliedert in ein Magazin, welches die wichtigsten Informationen zur AMAG und zur Geschäftsentwicklung 2019 enthält, und in den Finanzbericht.

Über die AMAG Gruppe

Die AMAG ist ein führender österreichischer Premiumanbieter von qualitativ hochwertigen Aluminiumguss- und -walzprodukten, die in verschiedensten Industrien wie der Flugzeug-, Automobil-, Sportartikel-, Beleuchtungs-, Maschinenbau-, Bau- und Verpackungsindustrie eingesetzt werden. In der kanadischen Elektrolyse Alouette, an der die AMAG mit 20 Prozent beteiligt ist, wird hochwertiges Primäraluminium mit vorbildlicher Ökobilanz produziert.

Website: www.amag-al4u.com

Investorenkontakt

Dipl.-Kfm. Felix Demmelhuber
Leitung Investor Relations
AMAG Austria Metall AG
Lamprechtshausenerstraße 61
5282 Ranshofen, Austria
Tel.: +43 (0) 7722-801-2203
Email: investorrelationsamagat

Pressekontakt

Dipl.-Ing. Leopold Pöcksteiner
Leitung Strategie, Kommunikation, Marketing
AMAG Austria Metall AG
Lamprechtshausenerstraße 61
5282 Ranshofen, Austria
Tel.: +43 (0) 7722-801-2205
Email: publicrelationsamagat

Hinweis

Die in dieser Veröffentlichung enthaltenen Prognosen, Planungen und zukunftsbezogenen Einschätzungen und Aussagen wurden auf Basis aller der AMAG zum gegenwärtigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen. Sollten die den Prognosen zugrunde liegenden Annahmen nicht eintreffen, Zielsetzungen nicht erreicht werden oder Risiken eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, solche Prognosen angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse weiterzuentwickeln.
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v.l.n.r.: Helmut Kaufmann, Gerald Mayer, Victor Breguncci_Fotocredit Richard Tanzer